Hallo Ihr Autonarren,

die Idee kam spontan. Ich las einen Artikel von www.unter-autofreunden.de. Die Menschen dort schnappten sich drei Autos und versuchten den NEFZ – Verbrauch den die Hersteller angeben im wirklichen Leben zu erreichen. Sie fuhren mit Ihren Boliden eine Strecke von 100 Kilometern, jeweils zu gleichen Teilen Stadt, Überland und Autobahn.

Ich dachte mir, was die können, kann ich auch. Also in den Privatwagen gestiegen und zur Tankstelle gefahren. Der Testwagen ist ein VW Polo 9N Diesel mit 74 KW und 1,9 Litern Hubraum aus dem Jahr 2007. Wer mehr über das Fahrzeug lesen möchte kann sich gerne hier umschauen. An der Tankstelle hab ich dann erstmal vollgetankt (bis zum ersten Klick). Zapfsäule gemerkt und los geht´s!

 Start

Moment, was ist mit den Vorbereitungen? Also am heimischen Laptop habe ich eine Stunde versucht eine Strecke zu erstellen welche den Anforderungen genügt. Leider bin ich mit Google Maps nicht so richtig klar gekommen. Also Route erstellen geht, aber einen Rundkurs??? Naja, ich hatte Näherungswerte.

laut NEFZ und EWG – Richtlinie soll der Polo 5,0 Liter Diesel auf 100 km verbrauchen. Auf http://www.autokostencheck.de ist er mit 5,7 Liter angegeben. Kommen wir zu den Rahmenbedingungen. Da es abends 20 Uhr war, und somit dunkel, musste ich das Licht anmachen. Aber ich bin sowieso ein Freund des Tagfahrlichtes, also wäre es über Tag auch an gewesen. Der Motor war kalt, und auf Luxus wie Radio und Lüftung wollte ich auch nicht verzichten. Die Klimaanlage blieb aus. Leider musste der Scheibenwischer die ersten 50 km ran. Aber egal, was habe ich erlebt?

Zunächst mal schaltete ich immer zwischen 1.500 und 2.000 Touren. Ich war froh abends unterwegs zu sein, weil man schon ein erhebliches Verkehrshindernis darstellt. Schrecklich. Die ersten Kilometer fuhr ich über die Landstraße. Da hab ich den Wagen schön Rollen lassen. Jedes Bremsen verhagelt dir die Bilanz. Dies führte dazu, das ich engere Kurven bergab durchaus in Rennfahrer-Manier befahren habe. Bis auf die Langsamkeit machte die Überlandfahrt aber Spaß. ich war jedoch auch froh die Autobahnauffahrt zu sehen. Jetzt konnte ich den Tempomat auf 120 km/h stellen, und den Wagen bis Frankfurt marschieren lassen. Ich musste den Tempomat 20 Kilometer nicht abstellen, da wenig Verkehr war. Hätte ich diesen Test tagsüber gemacht wären bestimmt paar Bremsungen und Beschleunigungen zusätzlich aufgetreten (LKWs, mehr Verkehr).

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In Frankfurt angekommen bin ich ein wenig durch die City gegondelt. Ich kenne eine tolle Ampel. Steht man an dieser hat man einen grandiosen Blick auf die ganze Skyline. Ich fummelte gerade an meiner Kamera rum, als sich neben mich ein blau-silbener Zafira an die Ampel gesellte. Unglaublich, was für ein Zufall. Also kein Foto von der atemberaubenden Atmosphäre, sondern nur so ein verschwommenes, unnützes Bild😦

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Der Rückweg zur Tankstelle war spannend, da ich wissen wollte wie genau ich an die 100 km rankomme. Tja, und was soll ich sagen. Als ich an der gleichen Zapfsäule ankam, von der ich auch losgefahren bin, standen 102,6 km auf dem Tagesstreckenzähler. Unfassbar! Geil! Okay, jetzt nur noch tanken. Ich war gespannt wo die Tankuhr stehen bleibt. Nach dem ersten Klick standen 4,40 Liter auf der Uhr. Wow, hab ich die NEFZ – Verbrauchswerte sogar noch unterboten. Faireweise muss ich sagen, der Überlandanteil ist meiner Meinung nach zu hoch, und es war so gut wie kein Verkehr. Daher wird dieser Test nochmalig über Tag, am Besten im Berufsverkehr, wiederholt. Außerdem möchte ich gerne wissen, wieviel der Wagen verbraucht wenn er belastet wird, also Vollgas, hohe Kurvengeschwindigkeiten, wilde Spurwechsel und spektakuläre Ampelrennen.

 

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Aber eine Sache beruhigt mich ungemein: Ich kann auch langsam fahren!!!!!

Also bis dahin einfach weiterfahren, hier gibt es nix zu sehen!!!

Hallo ihr Autonarren,

Porsche ist ja als später Folger bekannt. Die schauen sich erst an ob ein Segment funktioniert, und lassen erstmal die anderen machen. Dies bringt viele Vorteile mit sich. Sie können Erfahrung sammeln, und sich somit gegen Kinderkrankheiten impfen lassen. Sie schauen sich die Zielgruppe des Segments an, und hängen einfach das Attribut „sportlich“ dran. Fertig ist die Porsche Zielgruppe. Beim Cayenne und beim Panamera hat das funktioniert. Die Menschen wollen aber nicht alle mit großen, schweren, dicken SUVs durch die Gegend gondeln, sondern eher in Kleineren. Das hohe Sitzen und der bequeme Einstieg gefällt. Also kommt hier der neue Porsche, der Macan:

Während der Tiguan das Brot und Butter Auto des VW Konzerns ist, der Q5 schon das etwas anspruchsvollere Klientel bedient, ist der Macan für alle, die nicht mehr in einen 911 einsteigen können, ohne sich irgendetwas zu verrenken aber dennoch Porsche fahren möchten. Luxus, Präzision, gute Verarbeitung kombiniert mit Exklusivität und Sportlichkeit. Das Konzept kann Spaß machen. Mal schauen ob ich irgendwann mal in den Genuss komme so einen Macan zu fahren. Am besten den Turbo. Dieser hat die höchste Leistung von 400 PS und ist neben dem S und dem Diesel S das Topmodell des Macan. Achja, und teuer ist er auch noch, eben ein echter Porsche. In meiner Konfiguration liegt der Wagen knapp über 100.000 Euro. Naja, man könnt sich ja sonst nix.

Die Grundpreise für den Porsche Macan S und den Diesel S liegen identisch bei ca. 57.000 Euro. Aber einen „nackten Hund“ will ja keiner, somit können nochmal 20.000 Euro für die Sonderausstattung aufgeschlagen werden. Den jungen Leuten ist der Cayenne wahrscheinlich zu groß, zu teuer und zu altbacken. Damit sollen sich die Älteren mal rumschlagen. Die junge Generation soll zum Macan greifen. Er ist kompakter, kleiner, sportlicher und natürlich auch preiswerter. Der Porsche Panamera hat die Autonation ja ziemlich geteilt. Viele, auch ich gehöre dazu, mögen den Wagen sehr gerne. Andere, ich gehöre nicht dazu, sagen, dass sei kein richtiger Porsche weil nicht puristisch und sportlich genug. meine fünfjährige Tochter sagte jüngst zu mir etwas Ähnliches: ich zeigte ihr einen Audi RS 6 und sagte dieser Wagen ist toll, weil er die Kombination zwischen Sportwagen und Familienkutsche ist. Ihre Meinung war eindeutig: „Papa, das ist doch kein Sportwagen. Sportwagen müssen breit und flach sein“. Nach dieser Aussage wird meine Tochter den Macan als Lieferwagen betrachten🙂.

Also werde ich den neuen Porsche Macan nicht als Sportwagen bezeichnen, sondern als „High End Kompakt SUV“. Im Anschluss an diesen Artikel könnt ihr noch sehen was die Herren von Porsche von Ihrer neuen Schöpfung halten.

Bis dahin bitte weiterfahren, hier gibt es nix zu sehen!

Die neue V(ictory?)-Klasse von Mercedes Benz

Veröffentlicht: 17. Februar 2014 in Allgemein

Hallo ihr Autonarren,

Der VW Bulli bekommt nun endlich mal Konkurrenz aus dem eigenen Lande. ich kenne nur wenige Menschen, die den Vito einem T5 vorgezogen haben. Das Lieferbus-Fahren-Gefühl stellte sich bei dem großen Van von Daimler irgendwie immer ein. Das soll sich ab Mai ändern. Mercedes bläst im Van/Bus Segment zum Angriff auf VW. 

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Ui Ui Ui, da ist man ein bißchen krank, hat hier ein wenig Streß, und muss dort was erledigen, und schon schleicht sich blogtechnisch der Schlendrian ein. Das darf eigentlich nicht passieren. Ich gelobe Besserung. Für alle die, die den Fahrbericht der neuen Familienkutsche abwarten, muss ich Trost spenden. Dies wird noch ein wenig dauern. Ich möchte bei diesem Projekt mit einer professionellen Kamera arbeiten. Diese werde ich aber erst Mitte Februar nutzen können. Zur Zeit gibt es die Überlegung ob ich auch ein kleines Filmchen mache. Aber das ist noch in der Brainstorming – Phase. Hab ich in meiner Abwesenheit eigentlich etwas verpasst?

Nun aber zu Dies und Das!

Als erstes möchte ich euch den Gewinner des Bilderrätsels zeigen. Erraten hat er in diesem Artikel, das es sich um einen Pontiac Solstice handelt. Hier nochmal das Foto:

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Leider konnte ich mit dem Besitzer nicht sprechen, aber bei mobile.de werden insgesamt 6 Stück angeboten. Also schon selten das Teil. Der Preis reicht von knapp 9000 Euro für ein gebrauchtes Modell bis zu 36.000 für eine Tageszulassung. Wer möchte kann ja mal hier stöbern.

Natürlich liefere ich auch noch den Beweis, dass der Gewinner seinen Preis auch erhalten hat

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Für den Verschmutzungsgrad des Wagens möchte ich mich entschuldigen. Jedoch war es bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen total sinnfrei den Kleinen durch die Waschstraße zu schicken. Außerdem finde ich das dreckige Autos etwas interessantes haben. Der Betrachter merkt, dass das Fahrzeug viel im Einsatz ist, und nicht als „Stehzeug“ verkommt. Jedenfalls hoffe ich die Gummibärchen haben geschmeckt und das Auto hat die Jacke nicht verschmutzt.🙂

So, als nächstes möchte ich mal zu den Exoten gehen. Im speziellen zu McLaren. Die Fahrer dieser Fahrzeuge sind ja rar gesät. Ich für meinen Teil kenne niemanden der einen McLaren fährt. Wäre auch super lustig, wenn alle ihre Schlüssel auf den Tisch legen, und der Porschefahrer schon denkt er hat den Längsten, und dann knallt man nen Mclaren Schlüssel auf die Platte. Wie sieht so ein Schlüssel eigentlich aus? Haben die überhaupt noch Schlüssel? Müsste ja eigentlich über „Keyless – go“ gehen, aber im Notfall????? Ha, hier hab ich sie doch gefunden. Es werden sämtliche Schlüssel von den sogenannten „Supercars“ verglichen.

Quelle: McLaren Automotive

Quelle: McLaren Automotive

So ein Ferrari, Lamborghini, Bentley oder Aston Martin sieht man ja schon mal auf den Straßen, aber einen Mclaren? Das Modell auf dem Foto heisst übrigens MP4-12C, kostet ca. 200.000 Euro und hat 600 PS. Meine Frage ist jetzt, wenn man sein Geld in ein Exoten anlegen möchte, warum dann immer in einen Ferrari etc. investieren?  Das macht doch jeder. Es kann aber auch sein, dass sich der Wagen nur hier in Deutschland nicht durchsetzt, und ich deswegen noch nicht in die Verlegenheit kam so ein Teil in freier Wildbahn zu sehen. Vielleicht liegt es aber auch daran, das McLaren ziemlich jung ist. Vor 50 Jahren wurde die Firma gegründet. Der Zweck des Unternehmens war das Betreiben von Motorsport. Dies ist vielleicht ein großer Unterschied zu den anderen Sportwagenschmieden. Diese wollten Autos für die Straße bauen, und betrieben parallel dazu Motorsport. McLaren wollte Motorsport betreiben und entschied sich Anfang der 90er, also 30 Jahre nach der Gründung, auch mal ein Straßenfahrzeug zu bauen, den F1.

Quelle: McLaren Automotive

Quelle: McLaren Automotive

Wie man sieht lebten die Jungs den Rennsport konsequent auch auf der Straße. In einem Rennwagen sitzt ja nur ein Mensch, und in den Formel Boliden sogar in der Mitte. Warum soll das auf der Straße nicht auch funktionieren. So entstehen für den Fahrer des F1 ein paar Luxusprobleme. Von welcher Seite steige ich ein, In welchen der beiden Rückspiegel schaue ich, und an welcher Seite lass ich meinen Arm aus dem Fenster hängen. Inzwischen ist McLaren auch dazu übergegangen den Fahrersitz links oder rechts zu platzieren. Das Konzept hat sich leider nicht durchgesetzt. War, und ist aber immer noch etwas Besonderes.

Quelle: McLaren Automotive

Quelle: McLaren Automotive

Besonders ist auch das Leben des Gründers von McLaren verlaufen. Im Alter von nur 32 Jahren kam er auf der Rennstrecke ums Leben. Ein Kommentar welches ihm in den Mund gelegt wird, ist folgendes: „…Was hier ein tragisches Ende zu sein scheint, war in Wirklichkeit ein Anfang. Ich habe schon immer gesagt, dass es sich lohnt, etwas wirklich gut zu machen. Wer beim Versuch, etwas zu verbessern, umkommt, kann daher nicht als leichtfertig gelten. Denn das Leben wird nicht allein in Jahren, sondern in Erfolgen gemessen.“ Ob er das jemals gesagt hat, kann ich nicht nachvollziehen. Ich mit meinen 31 Jahren würde so einen „schlauen“ Satz nicht formulieren können. Zeigt mir wieder mal das ich noch viel lernen muss. Zu dem 50 Jährigen Jubiläum welches McLaren dieses Jahr begeht, wurde auch ein kurzer Film gedreht welcher den Mut und die Tragik der Person Bruce McLaren zeigen soll. Einfach, aber gut. Nur durch das recherchieren und schreiben, ist die Marke bei mir jetzt positiv aufgeladen. Geschichte und Marketing sind schon tolle Sachen!!!

Das soll es für heute gewesen sein.

Mobile Grüße

Dieser Beitrag heute läuft unter der Kategorie „in eigener Sache“

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Vorab möchte ich mich schon für das „rumprollen“ in den nächsten Zeilen entschuldigen. Aber, wie das nun mal so ist, wenn man ein neues Auto bekommt, die Freude ist riesengroß. So auch bei uns, also bei der ganzen Familie. Bisher sind wir ja alle (3 Personen) in einem VW Polo 1.9 TDI 100 PS Baujahr 2007 durch die Gegend gefahren. Das war auch völlig in Ordnung. Immerhin hat er es in rund 5 Jahren auf 125.000 km gebracht. Da wir aber Familienzuwachs planen, und der Polo dafür dann definitiv zu klein ist, wollten wir uns ein neues Auto zulegen. Der Polo bleibt uns natürlich erhalten. Dieser ist immer gut für eine kleine Spritztour durch die Stadt, oder für das Gewusel im Großstadtdschungel. Ein Traum von mir ist, den Polo jetzt auch ein wenig umzubauen, also eine kleine Rennsemmel daraus zu machen. Das einzige Hindernis ist der Dieselmotor. Diese haben zwar Drehmoment, aber mit Sportlichkeit verbinden ihn höchsten die Leute die den Audi R10 TDI kennen. Naja, mal sehen was ich mache.

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Bevor ich verrate welches Auto wir nun morgen in Marburg abholen, möchte ich erst kurz auf die Entstehungsgeschichte eingehen. Beim Schlagwort „Familienauto“, gibt es auf dem Markt ja etliche Möglichkeiten. Es gibt die traditionellen Kombis, die räumlichen Vans, die hohen SUVs, die praktischen Kastenwagen mit Sitzen drin (mir fällt der Fachbegriff für diese Fahrzeugklasse jetzt nicht ein) und die großen Minibusse.

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Die Minibusse sind schon mal direkt rausgefallen. Mir gefallen sie zwar, doch so ein Multivan von VW in der Businessaustattung kostet allerdings auch knapp an die 100.000 Euro. Das war nicht drin im Budget. Außerdem würde meine Frau, ohne ihr nahe treten zu wollen, sich schwer mit den Maßen tun. Es gibt natürlich auch andere Fabrikate z.B.: den Mercedes Viano, oder auch ein günstigen Vertreter den Hyundai H1. Aber bei den Bussen ist meiner Meinung nach der VW die Benchmark.

Kein Foto von einem Kastenwagen mit Sitzen drin vorhanden. Wenn ich einen sehe, mach ich ein Foto, und reiche es nach.

Die Kastenwagen mit Sitzen drin, z.B.: VW Caddy, Renault Kangoo, Citroen Berlingo. Nix für mich. In solchen Fahrzeugen würde ich mir auf jedem Weg vorkommen, als ob ich zum Kunden fahren würde, um eine Wand zu streichen. Auch hat dieses Fahrzeugkonzept für mich keine Seele. Ich bitte darum das mir jemand einen Kommentar, oder eine E-Mail schreibt in dem er sich als Fan von diesen Autos outet. Ich möchte es gerne verstehen. Da fällt mir ein, ich kenne jemanden der solche Vehikel toll findet. Den frag ich mal.

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Die SUVs sind für mich eine Modeerscheinung, und eher für ältere Personen, oder für Menschen geeignet, die hoch sitzen möchten um einen besseren Überblick über die Straße zu haben. Das so viele von diesen Schränken rumfahren, liegt meiner Meinung nach nicht daran, das halb Deutschland auf einmal Offroad fahren möchte. Und wenn ich das tun möchte, kaufe ich mir einen Geländewagen, á la Mercedes G – Klasse, Toyota Landcruiser oder einen Landrover (außer Evoque). Um möglichst viel Prestige und Masse auf die Straße zu bringen sind diese Dinger natürlich super. Aber dann auch richtig. Also tiefer legen, fette Schlappen etc. Also kommt da wieder die Kostenfrage ins Spiel. Zu teuer. Kleine Zwischenfrage, kennt ihr jemanden der mit seinem Porsche Cayenne schon mal im Gelände war?

Kein Foto von Vans vorhanden. Wird nachgereicht!!

Die Vans, VW Touran, Opel Zafira etc. Da sag ich nix zu. Meiner Meinung nach reine Zweckautos, ohne Esprit und nicht sexy. Bei diesen Dingern habe ich immer Angst das ich umkippe. Ich gebe zu das Raumgefühl ist einzigartig, und 7 Sitze sind auch toll, aber da fehlt was…….jetzt hab ich´s, die sind zu hoch!

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Also bleibt nur noch ein Kombi. Ich mag Kombis. Mein „Lieblingskombi“ ist der Audi RS6. Eigentlich das perfekte Auto. Im Alltag, lädt man die Kinder in den Wagen, und bollert gemütlich zum Kindergarten. Nachdem man die Brut abgeliefert hat, und der Motor warm ist, kann man das Ding fliegen lassen. Also ein Rennwagen mit“ Pampersbomber“ Platzangebot. Für mich die perfekte Symbiose. Also falls einer einen kennt, der einen kennt usw. der mir den Wagen mal für eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen könnte, das wäre bombastisch!!!!! Warum haben wir dann den nicht gekauft??? Ha Ha, viel zu teuer!!!! Und der braucht Sprit……Super Plus…..und das auch noch super viel auf die 100 km. Also, es sollte schon ein Diesel sein. Und jetzt kommt es:

Ich arbeitete mal bei einer Autovermietung. Diese hatte alle möglichen Kombis, Mercedes, BMW, VW, Audi, Peugeot etc. Aber eines Tages kam mal ein Skoda Superb auf den Hof gerollt. Den Kunden kannte ich. Er war es eigentlich gewöhnt mit Kombis aus dem Premiumsegment durch die Gegend zu fahren. Als er den Schlüssel abgab, sagte er wörtlich: „Ich fahre schon seit 10 Jahren Mietwagen, aber dieser Skoda ist in meinen Augen das meist unterschätzte Auto hier in Deutschland“. Ich muss zugeben, das ich auch dachte:´Hey, das ist ein Skoda, wo soll der schon gut drin sein?`Also bin ich mal ein wenig mit der Kiste rum gefahren. Und was soll ich sagen. Die Worte des Mannes sind heute noch in meinen Ohren. Also haben wir zuerst einen Skoda Superb konfiguriert. Dieser war günstiger als ein vergleichbarer Passat aber größer, mit vergleichbarer Technik und Qualität. Bei BMW, Audi und Mercedes haben wir gar nicht erst geschaut. Aber auch der Konfigurator bei Skoda war super. Man konnte alles einzeln anklicken, so war der Preis am Ende sehr transparent. Bei VW genau das Gegenteil. Die einzelnen Pakete und Optionen waren so verschachtelt, das wir am Ende gar nicht mehr wussten wie der Preis zustande kam, und was der Wagen nun alles als Ausstattung hatte. Apropos Austattung: Meine Frau ist ja der totale „Ausstattungsfreak“. Der Polo hat schon alles drin außer Navi und Leder. Beim Skoda Superb sieht es ähnlich aus. Es fehlt nur das „Keyless entry ´n´go System“, und noch ein paar Kleinigkeiten:

Hier zu den Daten:

Skoda Superb Combi 2.0 TDI DSG L & K, 125 KW

Lackierung: schwarz

Lederausstattung Executive inkl. elektrisch einstellbarer Vordersitze

Navigationsystem Columbus inkl. Multimediasystem, mit Bluetooth und allen möglichen Anschlüssen.

Elektrische Heckklappe

Seitenairbags hinten

Sportfahrwerk

Airbags: Seite, Kopf, Knie, Gesicht🙂

Gurtstraffer

Nebelscheinwerfer

Diffusionsbeleuchtung des Interieurs

Fahrlichtassistent

Bi-Xenonleuchten mit dynamischen Kurvenlicht

Vier Speichen Multifunktionslenkrad

Getönte Scheiben (Seitenscheiben im Fond und Heckscheibe)

Climatronic

Regenschirmfach inkl Regenschirm in der linken Hintertür!!!!

Tempomat

Regensensor

Sitzheizung

Parksensoren hinten und vorne

Sitze Lendenwirbelunterstützung

Automatisches Gepäckrollo

LED Akku Taschenlampe im Kofferraum

zahlreiche Netze und Befestigungssysteme

18″ Leichtmetallfelgen Sirius BiColor, 225/40

Zehn Lautsprecher

Designtechnisch ist er jetzt nicht so der Hit, sondern eigentlich ziemlich gewöhnlich und langweilig. Aber ich muss es ja nicht sehen, ich sitze ja drin. Und ich hoffe die Felgen und die eloxierte Dachreling werten das Äußere ein wenig auf.

Wie gesagt, tut mir leid, wenn ich ein wenig „rumgeprollt“ habe. Aber das Preis-Leistungsverhältnis bei diesem Wagen ist einfach unschlagbar. So und jetzt geh ich mal schlafen, und freue mich auf morgen. Natürlich gibt es zu dem morgigen Tag einen Beitrag mit ganz vielen Fotos.

P.S.: Ich werde versuchen mich noch bei ein paar anderen Herstellern als Blogger registrieren zu lassen. Es soll ja nicht der Eindruck entstehen ich wäre ein Audi Fanboy🙂

Quelle: Patrick Enders

Heute möchte ich mal wieder über zwei Themen schreiben. Kurz gesagt, über 2 Sachen die mich die letzten Tage zum Thema Auto und Verkehr durch den Kopf gingen.

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Viele werden es erkannt haben. Als erstes möchte ich über den neuen Audi A3 schreiben. Warum? Weil ich heute zum ersten Mal einen in freier Wildbahn gesehen habe. Ich kann auch bestätigen dass er genauso aussieht wie auf dem Foto. Audi wird kantiger, natürlich nur in einer kleinen Rate, aber für die ansonsten sehr runden Fahrzeugen hat der A3 schon viele Spannungs- und Falzlinien. Natürlich tut das dem sportlichem Aussehen kein Abbruch.

Und der Wagen ist leichter geworden. Trotz massiver elektronischer und technischer Offensive, hat sich das Gewicht zum alten A3 um 90 Kilogramm verringert. Da sich Audi auch aus dem modularen Querbaukasten (MQB) von VW bedienen kann, konnte ein längerer Radstand realisiert werden. Dadurch werden die Überhänge kürzer. Sportlich Aussehen hat er ja geschafft, der neue Prinz der Ingolstädter.

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

 

Da ja Voll LED Scheinwerfer die neue Mode sind, werden diese in Zukunft auch angeboten. Die Motorhaube zieht sich vorne weiter runter als beim Vorgängermodell, was die sportlichen Ambitionen unterstützt. Interessant ist, das Audi die Sitze und das Lenkrad neu entwickelt hat. Das würde ich gerne mal im direkten Vergleich sehen. Auch in den (Premium) Kompakten hat die neue Technik Einzug gehalten, die bisher nur der Oberklasse gegönnt wurde. Auf Wunsch kann mit dem System „Audi connect“, ein W-LAN Hotspot eingerichtet werden. Ich freue mich schon auf Status – Updates bei Facebook: „Seht ihr, ich hab doch gesagt der schafft 250 km/h!!!!!“ E-Mails oder SMS diktieren soll kein Problem mehr sein.

Quelle: Audi AG

Quelle: Audi AG

Ich freue mich schon wenn ich das mal ausprobieren darf. Natürlich werden auch alle heute verfügbaren Fahrassistenzsysteme angeboten: Abstandsregelautomat, Spurhalteassistent, Aufmerksamkeitswarner etc. Die Motoren sind die üblichen, mit dem Spitzenbenziner der 180 PS auf die Straße bringt. Aber ich denke Audi haut da noch den S3 und wer weiß vielleicht noch einen starken Diesel raus. Sicher ist aber das man den A3 auch bald mit Gas fahren kann. Soweit zu den harten Fakten. Aber was sagen denn die Menschen die den Wagen schon gefahren sind?

Fusselblog.de schreibt: Es ist sicherlich auch durch den Preis kein Einsteigerauto für den Fahranfänger oder der Allrounder für die junge Familie, sondern eher das Zweitauto für den gehobenen Anspruch, oder der Wagen für den finanziell ausgeglichenen Fahrer, der ein übersichtlich kompaktes Fahrzeug haben will, dabei aber auf die Annehmlichkeiten einer Oberklasselimo nicht verzichten will. Und aus der Perspektive gesehen ist das Konzept rund und die Umsetzung gelungen. 

Mir stellt sich jetzt nur die Frage was ein finanziell ausgeglichener Fahrer ist? Ansonsten ist der Ansatz gut. Ein Oberklassefahrzeug in einem kompakten Mantel.

mehrals140.de stellt heraus, dass die Testwagen die man bekommt nahezu volle Ausstattung haben. Diesen Punkt finde ich auch immer bemerkenswert. Ich würde auch gerne mal wissen wie so ein Audi A3 in der Basisversion aussieht. Gibt es solche Autos überhaupt? Weiß dass jemand? Ich frag mal bei Audi nach.

smartdroid.de untersucht eher die vernetzte Komponente, Audi Connect: Es kann alles mögliche vorgelesen werden, wenn man nur danach fragt. Für meine Tochter wäre das  super. Ich sage zu dem Wagen einfach: „Gehe auf http://www.gebrüdergrimm.de und lese Dornröschen vor“. Wenn das klappt……..Auch kann man auf bis zu 3000 Radiosender zugreifen. Ich habe aber mal gehört, das die Internetverbindung bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr so prickelnd ist. Oder ist das durch den neuen LTE Standard behoben?

audi4ever wird sehr technisch: Im neuen A3 kommt auch eine neue Generation des Haldex Antriebes zum Einsatz. Dieser kann das anstehende Moment im Bedarfsfalls beinahe bis zu 100 Prozent an die Hinterachse leiten. Das System arbeitet mit zwei elektrisch angetriebenen Pumpen und erreicht einen Arbeitsdruck von bis zu 100 bar.

Also, von wegen nur Mercedes und BMW haben Heckantrieb. Audi kann das auch, und sogar nur dann wenn es gebraucht wird.

Also alle mit viel Lob für den neuen Audi A3, dem kann ich mich nicht anschließen, da ich ihn noch nicht gefahren bin. Aber die Berichte versprechen einiges. Mal sehen, vielleicht fährt mir ja mal einer vor die Nase. Dann frag ich mal ob ich eine Runde oder zwei drehen darf. Und ich hätte so eine tolle Überschrift für den Artikel….

Quelle: mein-Autoblog.de

Quelle: mein-Autoblog.de

Ein paar Autoblogger veranstalteten einen Roadtrip quer durch die USA zur Automesse in Detroit (NAIAS). Was sie dort erlebt haben könnt ihr auf den Seiten vom Jan, vom Björn und vom Jens nachlesen. Außerdem bekommt ihr ganz viel Impressionen, wenn ihr den Hashtag #MBRT13 verwendet.

So ein Roadtrip wäre was für mich. Also die anderen sind ja auch schon geplatzt vor Vorfreude, aber wenn ich mal die Gelegenheit bekommen würde mit einem Wagen, muss ja kein Mercedes sein, irgend so ein Blechhobel reicht völlig, durch die USA zu fahren. Wow, ein Traum! Natürlich steckt dort auch viel Arbeit dahinter (Fotos, Berichte etc.) aber die Erfahrung entschädigt dann doch, oder? Ich habe mir überlegt bei meinem nächsten Roadtrip nach Aachen, fahre ich einfach weiter. Bis an die Küste. Das wäre mal etwas womit keiner rechnet. Und dann mache ich ein Foto mit mir und dem Wagen auf einem Holzsteg der ins Meer ragt. Ja, das mache ich, wenn ich Zeit habe, wenn die Kinder aus dem Haus sind, wenn ich in Rente bin, wenn meine Frau schläft.

 

 

 

 

 

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Während sich die anderen Blogger in den USA auf der Zielgeraden nach Detroit befinden, möchte ich euch von Köln nach Aachen, und von Aachen nach Köln mitnehmen. Ich weiß, die Strecke Köln – Aachen ist nicht spektakulär, aber für mich sind die zweispurige Führung zwischen Kerpen und Düren immer wieder ein Erlebnis. In meinem Alltag bin ich meistens auf drei Spuren unterwegs, und wenn ich nur zwei Spuren zur Verfügung habe ist die Bahn auch sehr wenig frequentiert. Anders die A4, hier reiht sich LKW an LKW. Und ist mal eine größere Lücke, traut sich keiner auf die rechte Spur zu wehcseln, weil er Angst hat er wird von der Blechschlange nicht mehr nach links gelassen. So geht es von Kerpen bis Düren eher moderat voran. Düren bis Aachen geht dann wieder schnell, durch den dreispurigen Ausbau.

Das Autofahren in Aachen ist auch nicht vom Autofahren in Frankfurt zu vergleichen. In Mainhattan ist alles etwas hektisch. So auch der Straßenverkehr. Ich mag das. In der Kaiserstadt hingegen hat man doch mehr Zeit. Wenn die Ampel auf grün schaltet nimmt man sich noch eine Gedenksekunde, bevor man losfährt. In Frankfurt wird man für so eine Aktion gnadenlos angehupt. Trotzdem mag ich Aachen, da ich dort die ersten neun Jahre meines Autofahrerlebens verbracht habe.

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Abends war ich dennoch froh mich wieder in Richtung Rhein – Main – Gebiet auf den Weg zu machen. Leider waren die Witterungsverhältnisse mehr als bescheiden. Der Regen prasselte auf die Frontscheibe. Dann kam natürlich auch noch die Gicht dazu. Die Dunkelheit tat ihr übriges, dass meine Konzentration den Maximal – Level erreichte. Zum Glück war der gröbste Berufsverkehr durch, somit kam ich doch schnell voran. Nichtsdestotrotz sind die Geschwindigkeitsunterschiede bei diesem Wetter doch eklatant. Die Brummies fahren so schnell wie immer, aber die PKW Fahrer teilen bei Regen und nasser Fahrbahn in Gruppen auf.  Ich erinnere mich immer an das Motto: Ist die Straße naß Fuß von Gas(s). Aber auch hier gibt es auch wieder die „Übertreiber“. Diejenigen die mit 100 km/h nur in der Mitte fahren, da auf der rechten Spur zu viel Spurrillen sind, und die Gefahr des Aquaplanings besteht. Und die Verrückten, die völlig auf die Technik ihres Autos vertrauen. Mit ESP, ABS, Abstandsregelautomat etc. kann mir gar nichts passieren. Dann ballern die mit mindestens 200 km/h an einem vorbei bei Sichtweiten die unter aller Sau sind. Aber die Technik machts. Verkehrserzieher gibt es natürlich auch. Mit 130 km/h auf  der linken Spur. Man kann ja eh nicht schneller fahren bei diesen Witterungsverhältnissen. Lichthupe und Blinker links, natürlich mit angemessenen Abstand, ignoriert er. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als abzuwarten. Also rüber in die Mitte. Nach gar nicht all zu langer Zeit, kommt auch schon ein schwarzer Audi Q7 mit 200 km/h angeflogen. Nachdem er sich bis auf 5 Meter an den „Schleicher“ rangebremst hat, und die Gicht den Wagen fast völlig verschluckt, geht die Disco los. Blinker, Lichthupe, Schlenker nach rechts, Schlenker nach links. Irgendwann ist auch der coolste Fahrer genervt, und der Erzieher macht die Spur frei. Somit konnte ich die Gunst der Stunde nutzen, und hinter dem Audi durchschlupfen. Nun aber erst mal was Essen.

Quelle: Patrick Enders

Quelle: Patrick Enders

Ich mag Raststätten, alle Menschen die ich dort sehe, haben ein Ziel, sind auch auf einem Roadtrip. Alle möglichen Menschen kann man dort antreffen. LKW Fahrer, Reisegruppen (von Klassenfahrt bis Kaffeefahrt), Außendienstler, Familien auf den Weg in den Urlaub etc. Ach ja, und mich. Ich möchte einfach nur einen Hamburger essen. Am Eingang sitzt ein LKW Fahrer: verfilzte Haare, 80er Jahre Brille, „Schlubbelpulli“, verschlissene Hose, Sandalen. Er schaufelt sich gerade ne Currywurst mit Pommes rein. Den Hamburgerladen bestellen gerade finnische Montagearbeiter leer. Zum Glück haben sie für mich etwas übrig gelassen. Frisch gestärkt ging es dann wieder auf die Bahn.

Der restliche Weg nach Frankfurt verlief so wie er begonnen hatte, Regen, Gicht, Dunkelheit und verrückte Fahrer in ihren unglaublichen Kisten.