Ui Ui Ui, da ist man ein bißchen krank, hat hier ein wenig Streß, und muss dort was erledigen, und schon schleicht sich blogtechnisch der Schlendrian ein. Das darf eigentlich nicht passieren. Ich gelobe Besserung. Für alle die, die den Fahrbericht der neuen Familienkutsche abwarten, muss ich Trost spenden. Dies wird noch ein wenig dauern. Ich möchte bei diesem Projekt mit einer professionellen Kamera arbeiten. Diese werde ich aber erst Mitte Februar nutzen können. Zur Zeit gibt es die Überlegung ob ich auch ein kleines Filmchen mache. Aber das ist noch in der Brainstorming – Phase. Hab ich in meiner Abwesenheit eigentlich etwas verpasst?
Nun aber zu Dies und Das!
Als erstes möchte ich euch den Gewinner des Bilderrätsels zeigen. Erraten hat er in diesem Artikel, das es sich um einen Pontiac Solstice handelt. Hier nochmal das Foto:
Leider konnte ich mit dem Besitzer nicht sprechen, aber bei mobile.de werden insgesamt 6 Stück angeboten. Also schon selten das Teil. Der Preis reicht von knapp 9000 Euro für ein gebrauchtes Modell bis zu 36.000 für eine Tageszulassung. Wer möchte kann ja mal hier stöbern.
Natürlich liefere ich auch noch den Beweis, dass der Gewinner seinen Preis auch erhalten hat
Für den Verschmutzungsgrad des Wagens möchte ich mich entschuldigen. Jedoch war es bei den vorherrschenden Witterungsbedingungen total sinnfrei den Kleinen durch die Waschstraße zu schicken. Außerdem finde ich das dreckige Autos etwas interessantes haben. Der Betrachter merkt, dass das Fahrzeug viel im Einsatz ist, und nicht als “Stehzeug” verkommt. Jedenfalls hoffe ich die Gummibärchen haben geschmeckt und das Auto hat die Jacke nicht verschmutzt.
So, als nächstes möchte ich mal zu den Exoten gehen. Im speziellen zu McLaren. Die Fahrer dieser Fahrzeuge sind ja rar gesät. Ich für meinen Teil kenne niemanden der einen McLaren fährt. Wäre auch super lustig, wenn alle ihre Schlüssel auf den Tisch legen, und der Porschefahrer schon denkt er hat den Längsten, und dann knallt man nen Mclaren Schlüssel auf die Platte. Wie sieht so ein Schlüssel eigentlich aus? Haben die überhaupt noch Schlüssel? Müsste ja eigentlich über “Keyless – go” gehen, aber im Notfall????? Ha, hier hab ich sie doch gefunden. Es werden sämtliche Schlüssel von den sogenannten “Supercars” verglichen.
So ein Ferrari, Lamborghini, Bentley oder Aston Martin sieht man ja schon mal auf den Straßen, aber einen Mclaren? Das Modell auf dem Foto heisst übrigens MP4-12C, kostet ca. 200.000 Euro und hat 600 PS. Meine Frage ist jetzt, wenn man sein Geld in ein Exoten anlegen möchte, warum dann immer in einen Ferrari etc. investieren? Das macht doch jeder. Es kann aber auch sein, dass sich der Wagen nur hier in Deutschland nicht durchsetzt, und ich deswegen noch nicht in die Verlegenheit kam so ein Teil in freier Wildbahn zu sehen. Vielleicht liegt es aber auch daran, das McLaren ziemlich jung ist. Vor 50 Jahren wurde die Firma gegründet. Der Zweck des Unternehmens war das Betreiben von Motorsport. Dies ist vielleicht ein großer Unterschied zu den anderen Sportwagenschmieden. Diese wollten Autos für die Straße bauen, und betrieben parallel dazu Motorsport. McLaren wollte Motorsport betreiben und entschied sich Anfang der 90er, also 30 Jahre nach der Gründung, auch mal ein Straßenfahrzeug zu bauen, den F1.
Wie man sieht lebten die Jungs den Rennsport konsequent auch auf der Straße. In einem Rennwagen sitzt ja nur ein Mensch, und in den Formel Boliden sogar in der Mitte. Warum soll das auf der Straße nicht auch funktionieren. So entstehen für den Fahrer des F1 ein paar Luxusprobleme. Von welcher Seite steige ich ein, In welchen der beiden Rückspiegel schaue ich, und an welcher Seite lass ich meinen Arm aus dem Fenster hängen. Inzwischen ist McLaren auch dazu übergegangen den Fahrersitz links oder rechts zu platzieren. Das Konzept hat sich leider nicht durchgesetzt. War, und ist aber immer noch etwas Besonderes.
Besonders ist auch das Leben des Gründers von McLaren verlaufen. Im Alter von nur 32 Jahren kam er auf der Rennstrecke ums Leben. Ein Kommentar welches ihm in den Mund gelegt wird, ist folgendes: „…Was hier ein tragisches Ende zu sein scheint, war in Wirklichkeit ein Anfang. Ich habe schon immer gesagt, dass es sich lohnt, etwas wirklich gut zu machen. Wer beim Versuch, etwas zu verbessern, umkommt, kann daher nicht als leichtfertig gelten. Denn das Leben wird nicht allein in Jahren, sondern in Erfolgen gemessen.“ Ob er das jemals gesagt hat, kann ich nicht nachvollziehen. Ich mit meinen 31 Jahren würde so einen “schlauen” Satz nicht formulieren können. Zeigt mir wieder mal das ich noch viel lernen muss. Zu dem 50 Jährigen Jubiläum welches McLaren dieses Jahr begeht, wurde auch ein kurzer Film gedreht welcher den Mut und die Tragik der Person Bruce McLaren zeigen soll. Einfach, aber gut. Nur durch das recherchieren und schreiben, ist die Marke bei mir jetzt positiv aufgeladen. Geschichte und Marketing sind schon tolle Sachen!!!
Das soll es für heute gewesen sein.
Mobile Grüße




















